Mitgliederversammlung 2017

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolf-Dieter Schwab, in der insbesondere der Intendant Michael Kempchen und unser Gast Zain Akash genannt werden, stellt er die Beschlussfähigkeit fest, da 25 stimmberechtigte Mitglieder zu Beginn anwesend waren.

In seinem Bericht zum Jahr 2016 nennt der Vorsitzende u.a. folgende Aktivitäten:die sehr erfolgreiche  „Déjà-vu“-Reihe mit Elke Schneider, die einen tollen Blick in die Geheimnisse der Puppenspielkunst mit Gründen, Hinter- und Abgründen im backstage Leben von Puppen und deren Spieler gewährte.

Im vergangenen Jahr wurde dieser Abend viermal mit folgenden Themen durchgeführt:

Februar         „Was essen Puppen“

März               „Der Ton macht die Musik“

April               „Pole Poppenspälers Erben“

Mai                 „Kasper und Friends“ (Faszination Handpuppenspiel)

Am Figurentheaterfestival beteiligte sich der Verein finanziell und mit einem Pizzastand, wofür der  Vorsitzende spricht seinen Dank an unseren Sponsor und Vereinsmitglied Firma HASA aus Burg aus und dankt auch allen Helfern und den Organisatoren Elke Schneider und Uta Wilkmann.

Darüber hinaus gab es weitere Angebote,  z.B.  die Vereinsvorstellung des Hofspektakels „Viel Lärm um Nichts“, die Weihnachtsfeier im Theater Magdeburg,Einladung zu Premierenfeier, Ausstellungseröffnungen, etc. Die Resonanz dieser Veranstaltungen war sehr durchwachsen.

Ein Austausch mit anderen Förder-Vereinen hat stattgefunden, (u.a. gemeinsamer Internetauftritt) und die gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Theaterverein MD mit Michel Redlich haben sich bewährt.

Geförderte Projekte 2016 waren u.a.  Zuschuss des Vereins für das Figurentheater-Festival, Unterstützungsleistungen für den Puppenspielclub, Öffentlichkeitsarbeit (Porto, Spielzeithefte, Eintrittskarten, etc.), Premierenfeiern, Ausstellungseröffnungen.Der Vorsitzende dankt allen Sponsoren, so SWM, Stadtsparkasse, Lotto-Toto, Mercedes Benz (VM Astrid Stolze), der Fa. HASA und den Vereinsmitgliedern, die über den Jahresbeitrag hinaus gespendet haben.

Herr Richter war wieder mit seinem PT-Archiv aktiv:

Nachruf Peter Kaye (u.a. auf der Internetseite)

Traditionelles Schatten- und Stabfigurentheater aus Indonesien (wayang-kulit bzw. wayang-golek), eine Ausstellung in der Stadtbibliothek Magdeburg,

Das Puppenspiel  vom Dr. Faust, Leihgaben und Dokumentation zur Sonderausstellung in der villa p.

und Beiträge für Fachzeitschriften.

Die Internetseite wird inhaltlich betreut durch Elke Schneider, wofür ihr der Vorsitzende seinen Dank ausspricht.

www.puppentheaterverein-md.de

Im laufenden Jahr wird dieVeranstaltungsreihe von und mit Elke Schneider: Déjà vu im Cafe p. wird fortgesetzt. Die geplanten Themen sind:

-„Wie machen die denn das ?“ Herstellung der Puppen

–  Puppen in Literatur und Film

–  Puppen im Musiktheater

-„Das Liebensleben der Puppen“

Bereits geplant sind zwei Vorstellungen für die Vereinsmitglieder:

18.06.2017    „Don Quichotte“ mit anschl. Grillen im PT-Hof

25.06.2017    Vereinsvorstellung Hofspektakel

Der Schatzmeister stellt die Jahresrechnung und den Haushaltsplan 2017 vor und erläutert beides. Aus der Sicht der Kassenprüfer gab es keinerlei Beanstandungen der Rechnungsführung für den Verein, so dass der Vorstand entlastet werden konnte.

Die Amtszeit des Vorstandes ist abgelaufen, so dass eine Neuwahl erforderlich wurde. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wahl, so dass der bisherige Vorstand auch der neue Vorstand ist. Gleiches gilt für die Kassenprüfer, die ebenfalls wieder gewählt wurden.

Der Intendant des Puppentheaters, Michael Kempchen, gab neben dem Jahresrückblick auf eine erfolgreiche Spielzeit auch einen Ausblick auf die kommende Spielzeit und berichtete über Pläne für neue Projekte. Er dankte dem Verein, insbesondere dem Vorstand für die Unterstützung.

Unter dem Titel  „Die Kulturlandschaft in Syrien“ gab Zain Akash, der vom Vorstandsmitglied Uta Wilkmann vorgestellt wurde, in einer Art Interview Einblicke in die syrische Theaterlandschaft, die sich gravierend von der deutschen unterscheidet. Zwar gibt es in Damaskus ein Opernhaus und in den größeren Städten Theater, aber das Interesse der Bevölkerung an Vorstellungsbesuchen ist eher gering, nicht nur in der aktuellen Situation, auch vorher. Es werden wenige internationale Stücke inszeniert, überwiegend werden Stücke syrischer Autoren aufgeführt. Von den Schulen organisierte Theaterbesuche gibt es nicht, sie beruhen ausschließlich auf privater Initiative. Das Interesse für das Kino, internationale Filme ist wesentlich größer.Zain Akash ist seit 2015 in Deutschland. Derzeit absolviert er die Deutschprüfungen für die Hochschulzulassung, für die wir ihm viel Erfolg wünschen.