villa p.

Neues aus der villa p.

In den knapp 2 1/2  Jahren ihres Bestehens besuchten mehr als 20 500 Gäste  unsere FigurenSPIELausstellung,  über 5000 von ihnen nahmen die Möglichkeit wahr, an Führungen  mittwochs, sonnabends und sonntags um 15 Uhr teilzunehmen, die von Puppentheater- und Fördervereinsmitgliedern gestaltet wurden.
Nach wie vor besteht auch die Möglichkeit, sich in Gruppen für Sonderführungen anzumelden.
301 Puppen wurden durch die Aktion unseres Vereins bisher Patenkinder von Privatpersonen, Kindern,Prominenten,Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Institutionen und Unternehmen.

SCHON  GESEHEN?

 

Am 27. März wurde die Sonderausstellung  ALLE FÄDEN IN DER HAND der niederländischen Gestalterin, Puppenspielerin, Autorin, Theater- und Festivalleiterin DAMIET VAN DALSUM  in der Villa p. eröffnet.

Damiet van Dalsum aus Dordrecht, weltbekannt durch ihre Aufführungen und Projekte,arbeitete neben vielen anderen künstlerischen Tätigkeiten von 1999 bis 2003 als künstlerische Leiterin am Puppentheater Magdeburg.

An den Figuren, die in der Villa p. bis zum Oktober anzuschauen sind, beeindruckt mich eines ganz besonders: Niemals sind es nur Spielfiguren, die einem bestimmten Theaterstück zu- und untergeordnet sind- es ist viel mehr:

Jede Figur hat einen künstlerischen Eigenwert, ist ein eigenwilliges, in unterschiedlichen Graden stilisiertes, mit Liebe zum Detail gestaltetes Kunstobjekt.

Verschiedenste Materialien – Stoffe, Holz, Kunststoffe, Metall, Federn, Schmuckelemente, Plastik werden zueinander in spannungsvolles Verhältnis gesetzt.

Eindringlich und zielgerichtet ordnet Damiet  den einzelnen Materialien bestimmte Eigenschaften zu: spröde, weich, fließend, hart, widerstandsfähig…und das hat dann natürlich wieder mit Funktion und Charakter  ihrer Figuren in der jeweiligen Inszenierung zu tun.

Damiets Arbeit in Magdeburg brachte neue Impulse von Materialtheaterarbeit, neue Kontakte zu internationalen Künstlern zu uns, die zu großen Teilen noch heute Arbeitsbeziehungen mit dem Puppentheater pflegen, zu unser aller Nutzen und zum Nutzen der Kunst. Danke, Damiet!

 E.S.