Aktivitäten unserer Mitglieder

Phil Hubbe, die sechste

Buchpremiere „Mein letztes Selfie“ im Moritzhof

Es kam alles aufs Glücklichste zusammen: traumhaftes Sommerwetter im Hof, Hubbe-Fans, die der große Saal beinahe nicht fassen konnte, eine inspirierte Doppelconférence des Cartoonisten Hubbe mit seinem Freund und „Behindertenbetreuer“ Lars Johansen, und vor allem die erfrischende Normalität, mit der das Thema Behinderungen anhand vieler Bild- und Wortbeispiele behandelt wurde.

Phil darf das, denn er ist selbst MS-Patient, und Lars Johansen durfte noch einige Prisen Politsatire über Hubbes liebevoll- schwarzem Humor streuen. Sein Vorschlag, auch betreutes Regieren einzuführen, stieß auf begeisterte Zustimmung von Seiten des Publikums.

Mit seinen „behinderten Cartoons“ hat Hubbe eine echte Marktlücke im gesamten deutschsprachigen Raum gefüllt, und Behindertenverbände und ihre Mitglieder allerorten sind sehr angetan davon, nicht immer mit Samthandschuhen angefaßt zu werden und ganz normal  Thema von Spott, Ironie und Selbstironie zu sein.

„Karikabarett“mit Johansen und Hubbe ist eine live-Performance, die sich ebenfalls reger Nachfrage erfreut.

Neben den inzwischen 6 Büchern, den Kalendern, Malbüchern zum Thema arbeitet Hubbe auch für die Tagespresse, einen Bundesliga-Verein, die Zeitschrift „Kicker“, um nur einige Beispiele für seine große Produktivität zu benennen.

Lange nicht gelacht?

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E.S.

Es bildet ein Talent sich in der Stille…

…sich ein Charakter in dem Strom der Welt (Goethe,“Torquato Tasso“)

Als die Gene für Wichtigtuerei verteilt wurden, hat er ganz gewiss nicht „hier“ gerufen.

Aber das, was er im Laufe der Jahre still, kontinuierlich, ohne viel Federlesens geschaffen hat, verdient meine allergrößte Achtung, besser gesagt, Hochachtung.

Ich möchte Ihnen ein paar Dinge über unser Vorstandsmitglied Phil Hubbe erzählen.

Für viele Magdeburger heißt das zwar Eulen nach Athen tragen, aber wenn man schon einmal etwas Gutes zu berichten hat, dann soll man es tun, so laut und so oft man kann, finde ich.

Der Magdeburger Cartoonist , selbst an Multipler Sklerose erkrankt, hat neben seinen regelmäßig erscheinenden Karikaturen für „ Volksstimme“ und „Kicker“ ein ganz besonderes Feld gefunden , sein zeichnerisches Talent in den Dienst von Ermutigung , Aufklärung und Integration zu stellen.

Mit seinen „Behinderten Cartoons“ füllt er nicht nur eine Marktlücke, sondern trägt Normalität , Humor und Selbstverständlichkeit hinein in unseren Umgang mit Menschen  , die „anders sind“ .Und dies tut er unermüdlich, inzwischen auch weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus.

Eine – nicht mal lückenlose – ( er hat bezeichnenderweise kein Archiv für so etwas!) Aufstellung seiner Ausstellungen im Jahr 2014 soll verdeutlichen, was ich meine:

„Mit Behinderungen ist zu rechnen“

-Januar   Salzburg (Schloss Mirabell, im Rahmen des „Monats der Vielfalt“)

-März    Erfurt ( Landtag)

Grassau (Bayern- Touristinformation)

-Mai      Bergisch- Gladbach (Landratsamt)

-Juni    Magdeburg ( Innenministerium Sachsen/ Anhalt)

-Juli     Bayreuth (Reha- Klinik)

-August Hilden (NRW, Sparkasse)

-September   Weiden (Bayern)

-Oktober    Wiesbaden (Kunsthaus)

-November   Luzern ( im Rahmen der ( „Swiss Handicap“ )

-Dezember Schwerin (NDR- Funkhaus, im Rahmen der Aktion „Hand in Hand“)

Außerdem erhielt er  in diesem Jahr den Medienpreis der „Amsel- Stiftung“ in Stuttgart .

Gut, dass es Leute wie Phil Hubbe gibt!

ES

 

„Tanz der Farben“ – Malerei von Andreas Düpetell

„Tanz der Farben“ heißt die 17. Ausstellung des Berliner Malers und ehemaligen Fernsehballetttänzers Andreas Düpetell, die vom 12. September bis zum 30. Oktober 2014 in den Geschäftsräumen der MLP-Finanzdienstleistungen AG, Erzberger Straße 2, 39104  Magdeburg zu sehen ist.

Andreas Düpetell, geboren 1963 im thüringischen Saalfeld/Saale gibt sein Debüt in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und zeigt traditionelle Ge­mälde wie Blumenstillleben, Landschaften und kubistische Kompositionen.

Düpetell gilt als profilierter und innovativer Maler des deutschen Rea­lismus mit den Schwerpunkten Stillleben und Landschaften. Die Ausstellung in Magdeburg zeigt einen Quer­schnitt seines Werkes der letzten Jahre.  Es ist bereits die dritte Zusammenarbeit mit dem deutschlandweit ansässigen Finanzdienstleistungs-Unternehmen nach 2010 und 2012 in der Berliner Geschäftsstelle von MLP, Uhlandstraße 156.

Der gelernte Schrift- und Grafikmaler und studierte Balletttänzer gehört zu den zeitgenössischen Realisten, der sich weder um Moden, Trends noch Konzept­kunst oder Diskurstheorie schert, außerhalb des Galerie- und Kunstbetriebs agiert und nun in Magdeburg sein 10jähriges Ausstellungs-und Berufsjubiläum feiert.

Der Künstler lebt seit 1988 in Berlin und arbeitet seit 2003 ausschließlich als frei­schaffender Maler. Er gilt als einer der Hauptvertreter des klassischen Stillle­bens und verlieh diesem Genre neue Impulse. Bekannt geworden ist er mit fotorealistisch gemalten „Seerosen“-Bildern, von denen einige in Magdeburg zu sehen sein werden.

Öffnungszeiten       Mo – Do:  9.00 – 18.30 Uhr

                                 Freitag     9.00 – 16:30 Uhr (und nach Vereinbarung)